Mit spezieller UV-Kleidung sind Kinder beim Spielen am Strand oder Pool gut vor der Sonne geschützt. Doch oft sind die Anzüge, Hosen und Shirts mit UV-Schutzfaktor nicht gerade günstig. Können Eltern sich auch bei gebrauchter UV-Kleidung noch auf die Schutzfunktion verlassen?
Der auf der Kleidung angegebene UV-Schutzfaktor (auch: UPF für «Ultraviolet Protection Factor») zeigt, wie groß deren Schutzwirkung ist. Er bezieht sich allerdings auf die fabrikneue Kleidung, berichtet die Zeitschrift «Apotheken Umschau Eltern» (Ausgabe 05/2026). Mehrfaches Waschen könne die Schutzwirkung bereits mindern. Schon wenn ein UV-Shirt gedehnt wird, lasse es mehr Strahlung durch.
Auf strengen Standard achten
Eltern sollten deshalb nicht allein auf den UV-Schutzfaktor achten. Sondern generell auch auf den «strengen UV-Standard 801», rät die Verbraucherschützerin Heike Silber in der Zeitschrift. Das gilt gerade dann, wenn sie gebrauchte Sonnenschutzkleidung für ihre Kinder kaufen wollen
Bei diesem Prüfsiegel wird UV-Kleidung auch unter praxisnahen Bedingungen getestet – also unter anderem im nassen, gedehnten und gewaschenen Zustand. «Was dann immer noch richtig vor der Sonne schützt, wird mit dem Lichtschutzfaktor nach UV-Standard 801 ausgezeichnet», erklären die Verbraucherzentralen online.
Bei anderen gängigen Standards müsse man hingegen davon ausgehen, dass der UV-Schutzfaktor nur für das unbenutzte Kleidungsstück gilt. Hier wird die Schutzwirkung nur am trockenen, ungedehnten Textil im Neuzustand gemessen.
Der richtige UV-Schutzfaktor
Dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zufolge sollte die Sonnenschutzkleidung neben dem UV-Standard 801 einen UV-Schutzfaktor (UPF) von mindestens 30 haben. Je nach Höhe des UV-Index am jeweiligen Tag - also der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung - und dem Hauttyp des Kindes könne auch Kleidung mit UPF 80 erforderlich sein.
Der UPF ist mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) von Sonnencremes vergleichbar: Er beschreibt, um wie viel länger man sich mit einem geprüften Sonnenschutztextil in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand davonzutragen. In beiden Fällen gilt: je höher der Wert, desto besser der Schutz.
Ein hoher Schutzfaktor ist aber nicht allein entscheidend. Wichtig ist vor allem, dass möglichst viel Haut durch Kleidung bedeckt ist – und dass unbedeckte Stellen zusätzlich mit Sonnencreme geschützt sind.

Eingeladen auf einer Feier, auf der man nur die Gastgeberin kennt. Oder der erste Tag in einem neuen Team, das fest zusammengewachsen...
Wer an typische Schlaganfall-Folgen denkt, dem fallen wahrscheinlich halbseitige Lähmungen ein, vielleicht auch Bewegungsstörungen, weil...
Hantaviren sind weltweit verbreitet, Überträger sind Nagetiere. Entsprechend kann man nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI)...
Die Bezeichnung Magnetresonanztomographie nimmt in der Alltagssprache kaum jemand in den Mund. «Ich muss ins MRT» heißt es nur. Schon...
